Mikrodosier-Routine

Wenn Sie Mikrodosierung verwenden möchten, verwenden Sie am besten eine Mikrodosierroutine. Dies ist ein Zeitplan, der Ihnen sagt, wann Sie eine Mikrodosis einnehmen müssen. Es ist nicht immer ratsam, über einen längeren Zeitraum jeden Tag eine Mikrodosis zu nehmen, da eine Toleranz auftreten kann. Ein Zeitplan oder eine Routine gibt Ihnen etwas, an dem Sie sich festhalten können. Es stehen mehrere Fahrpläne zur Auswahl.

Warum eine Mikrodosierroutine verwenden?

Die Verwendung einer Routine für die Mikrodosierung von psychedelischen Drogen, gibt Ihnen eine Richtlinie, der Sie folgen können. Es ist ratsam, sich daran zu halten. Hierfür gibt es mehrere Gründe:

  • Um Toleranz zu vermeiden
  • Um die Wirkung der Mikrodosierung richtig zu beobachten
  • Um Ihrem Körper Zeit zur Erholung zu geben

Es haben sich mehrere Routinen etabliert. Die bekannteste stammt von James Fadiman, der eine Menge Forschung über Mikrodosierung betrieben hat. In seinem Zeitplan wechseln sich Ruhetage mit Mikrodosiertagen ab. Er weist darauf hin, dass diese Ruhetage notwendig sind, um die Unterschiede zwischen Tagen, an denen Sie eine Dosis nehmen, und Tagen, an denen Sie keine Dosis nehmen, beobachten zu können.

Welchen Zeitplan Sie auch immer wählen, nach 1 oder 2 Monaten Mikrodosierung sollten Sie mindestens 2 bis 4 Wochen Pause machen. Dadurch wird verhindert, dass Sie eine Toleranz aufbauen.

Tipps zur Mikrodosierung

Tipp 1: Womit soll man mikrodosieren?

Microdosing kann mit allen psychedelischen Substanzen durchgeführt werden, zum Beispiel mit Magic Mushrooms, Trüffeln, Cannabis oder LSD. Bei Zauberpilzen und Trüffeln funktioniert dies am besten, wenn sie getrocknet sind. In unserem Webshop finden Sie fertige Packungen mit magischen Trüffeln zur einfachen Mikrodosierung.

Tipp 2: Nehmen Sie eine kleine Dosis

Wenn Sie mehr aus Ihrem Tag herausholen wollen, nehmen Sie Ihre Dosis vorzugsweise morgens und achten Sie darauf, dass Sie nicht zu viel einnehmen. Beim ersten Mal ist es besser, eine zu kleine Dosis zu nehmen, als eine zu große. Stellen Sie sicher, dass Sie diesen Tag frei haben und nehmen Sie sich die Zeit, zu beobachten, was die Mikrodosis mit Ihnen macht. Die Dosis sollte genau richtig sein, so dass Sie die Wirkung spüren, aber nicht so stark, dass Sie nicht mehr funktionieren können. Wenn Sie bemerken, dass Sie schläfrig werden (was normalerweise nicht der Fall ist), nehmen Sie Ihre Dosis am Abend ein. Wenn Sie zu wenig genommen haben und nichts spüren, nehmen Sie keine zweite Dosis, sondern nehmen Sie bei der nächsten Mikrodosierung etwas mehr.

Tipp 4: Eine zu hohe Dosis

Fühlen Sie sich mit der eingenommenen Dosis unwohl, war sie zu stark, dann ist es ratsam zu versuchen, sich so gut wie möglich zu entspannen. Versuchen Sie zu meditieren oder einen Spaziergang in der Natur zu machen.

Tipp 5: Schreiben Sie auf, was Sie gerade erleben

Es kann hilfreich sein, sich Notizen zu machen, wie Sie sich fühlen. Sie erhalten dann einen klareren Überblick darüber, was die Mikrodosierungsroutine mit Ihnen macht. Besonders in den ersten Wochen werden Sie vielleicht einen Unterschied zwischen den Tagen, an denen Sie etwas einnehmen, und den Tagen, an denen Sie es nicht einnehmen, bemerken und sich der positiven Veränderungen bewusster werden.

Übersicht der Mikrodosierroutinen

Routine von James Fadiman

Das Schema von Fadiman ist weit verbreitet. Es wird angenommen, dass Sie alle drei oder vier Tage eine Mikrodosis einnehmen. Der Einfachheit halber können Sie sich auch für 2 feste Tage pro Woche entscheiden. Folgen Sie diesem Schema für 4 bis 8 Wochen und machen Sie dann mindestens 2 Wochen Pause.

Tag 1

Sie nehmen Ihre Mikrodosis (vorzugsweise an einem freien Tag) und erleben die Wirkung.

Tag 2

Übergangstag: Am zweiten Tag nehmen Sie keine Mikrodosis ein. Die Dosis vom Vortag hat noch Wirkung.

Tag 3

Dies ist ein normaler Tag oder ein Tag ohne Mikrodosierung. Auch jetzt nehmen Sie keine Dosis ein, damit Sie den Unterschied zu den vorangegangenen Tagen spüren können. Dieser Tag soll auch verhindern, dass sich Ihr Körper an das Medikament gewöhnt.

Tag 4

Am vierten Tag nehmen Sie eine weitere Mikrodosis ein. Sie müssen entscheiden, ob Sie mehr oder weniger als beim letzten Mal einnehmen oder die Dosis beibehalten wollen. Es ist wichtig, dass Sie den „Sweet Spot“ finden: genau die Dosis, bei der Sie sich optimal fühlen.

Jeden zweiten Tag Routine

Manche Menschen profitieren mehr von einer Routine, bei der Sie jeden zweiten Tag eine Mikrodosis einnehmen. Besonders wenn Sie unter chronischen Symptomen wie Depressionen, Migräne oder ADHS leiden, kann dies besser funktionieren als die Fadiman-Routine. Es ist jedoch ratsam, bei psychischen Beschwerden, insbesondere wenn Sie Medikamente einnehmen, zuerst Ihren Arzt zu konsultieren. Selbst wenn Sie sehr kleine Mengen eines Psychedelikums einnehmen, wird es Ihre Stimmung beeinflussen und kann mit Medikamenten interagieren. Wenden Sie diesen Zeitplan wiederum für 4 bis 8 Wochen an und machen Sie dann mindestens 2 Wochen Pause.

Jeden zweiten Tag Routine:

  • Tag 1: Mikrodosis
  • Tag 2: Ruhetag
  • Tag 3: Mikrodose
  • Tag 4: Ruhetag

Fahren Sie auf die gleiche Weise fort.

Mikrodosierung auf Gefühl/Intuition

Diese Routine (obwohl es eigentlich keine Routine ist) basiert auf Ihren eigenen Gefühlen. Es ist besonders für Menschen geeignet, die schon länger der Routine von James Fadiman folgen. Sie verlassen sich mehr auf ihr Bauchgefühl, um festzustellen, wann sie eine Dosis benötigen. Für Personen, die keine Erfahrung haben, ist dieser Weg weniger geeignet. Am besten ist es, wenn Sie zuerst ein gutes Verständnis dafür bekommen, was Mikrodosierung mit Ihnen macht.